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"Das Buch des Lebens - und G*tt schreibt mit"

  • Walter
  • vor 17 Stunden
  • 3 Min. Lesezeit
Auferstehungsfeier "... und Gott schreibt mit"
Auferstehungsfeier "... und Gott schreibt mit"

Schon wieder vier Wochen seitdem wir mit vielen lieben Menschen auf dem Volkersberg die Kar- und Ostertage verbracht haben. Und doch klingen die Tage und auch die Osterbotschaft nach. Ein paar Gedanken von mir zu einzelnen Elementen, Begegnungen und Ostern 2026:

  • Da war zunächst einmal die Überschrift: Das Buch des Lebens - und G*tt schreibt mit. In der Zeit der Vorbereitung wird immer wieder bewusst. So viele Menschen vor uns haben an diesem Buch des Lebens, an ihrem Buch des Lebens geschrieben, manches ist in Text und Literatur, in Bibel und offizielle Bekenntnisse gefasst worden. Vieles von dem, wo G*tt im Leben eines Menschen mitgeschrieben hat, ist nicht festgehalten worden, wurde vielleicht mündlich weiter erzählt und wirkt doch bis heute in Familiengeschichten, in Dorf- und Landesgeschichten weiter, auch in meinem Leben und aus meinem Leben. Daraus entstand die Einladung, dass die Teilnehmenden der Kar- und Ostertage diese Erfahrung machen dürfen. Jede/r bekam selbst ein kleines Buch zum hineinschreiben, zum Festhalten von Gedanken, Erinnerungen, Begegnungen ...

  • Und dann waren unsere gemeinsamen Liturgien in diesen Tagen geprägt von dem großen Buch des Lebens und den Geschichten, die in diesen Tagen erzählt werden. Jeden Tag kamen neue Elemente in das Buch mit hinein: Die Steckbriefe der Familien und Paare und Einzelpersonen, die Hände der Kinder am Gründonnerstag für die Erinnerung an das Füße-Waschen Jesu, der rote Faden der Verbindung mit G*tt, die Symbole für die einzelnen Tage, die beiden schwarzen Seiten für den Karfreitag.

  • Am Karfreitag wurde das große Buch mit dem Tod Jesu zugeschlagen und jede/r durfte ein Stück des roten Fadens abschneiden. Eindrücklich für viele: Ich selbst kappe oft die Verbindung.

  • In der Auferstehungsfeier mit dem Entzünden der Osterkerze und dem Weitergeben des Lichtes wird das Buch aufgeschlagen und das Alpha und Omega steht bunt auf den schwarzen Seiten - Licht und Liebe sind stärker als der Tod - sie gehen über die Grenzen unseres Denkens, unseres Wissens, unserer Erfahrung hinaus. G*tt schreibt so im Buch von jedem einzelnen von uns mit und ich darf meine Verbindung zu ihm erneuern. Alle waren eingeladen, ihre kleinen roten Faden wieder an dem roten Faden aus dem großen Buch anzuknüpfen und toll, was einzelne ganz persönlich ausgedrückt haben, wo sie diese Verbindung in ihrem Leben schon erfahren haben und wo sie sie sich auch immer wieder wünschen.

  • Von den Kleinen bis zu den ganz Großen (Alten) war erfahrbar, dass diese Gemeinschaft mit G*tt trägt auch über Durststrecken und tiefe Täler hinweg. Davon weiter Erzählen ist heute so wichtig oft nicht durch vorformulierte Bekenntnisse, sondern durch ganz persönliche Geschichten, durch eigene Worte und viel mehr noch durch Taten - so wie es damals die Emmaus-Jünger taten, die am Sonntag noch vorbeikamen und von ihrer Begegnung mit Jesus berichteten.


Jede und Jeder darf von seiner Geschichte mit G*tt erzählen, das war spürbar in diesen Tagen und auch darüber hinaus. Und es gibt soviel zu erzählen, wie die kleine H. am Osterfeuer schon sich gefreut hat als sie die Osterkerze gesehen hat: "Jesus ist auferstanden". Oder wie ein Teilnehmender über seinen Schatten gesprungen ist, sich getraut hat, auf andere zuzugehen und so mutige Erfahrungen machen konnte.


Danke für das Teilen von Leben und Glauben und von vielem, was berührt. Danke für die Möglichkeit, dass es diese Tage für Familien gibt. Danke für jede einzelne Geschichte aus den Büchern des Lebens und dem Buch des Lebens, an dem G*tt immer wieder neu mitschreibt und uns schreiben lässt.


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