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Michaela Lang

                                                         Trauerbegleitung


In der Trauer können uns manchmal unsere Gefühle überwältigen und überfordern. Von Wut, Trauer, Angst, bis hin zu gar keine Trauer spüren, oder sogar Groll gegen den Verstorbenen hegen, kann alles dabei sein. Und alles hat seinen Platz und darf sein. Es hilft uns nicht, wenn wir unsere Gefühle nicht wahrhaben wollen - nur weil wir gelernt haben was in der Trauer sein darf oder nicht. Die Gefühle sind trotzdem da und haben ihren Grund. Diesem Grund auf die Spur zu kommen, und in einem Prozess annehmen zu lernen, kann helfen, versöhnter mit mir und dem Verstorbenen umzugehen.


Trauer will gesehen und verarbeitet werden. Erst wenn ich der Trauer in mir Raum gebe, sie zulasse, sie in mein Leben integriere, kann in mir auch wieder neues Leben, und Heilung entstehen. Etwas, was mir sehr lieb und vertraut geworden ist, mit Dankbarkeit zu verabschieden, loszulassen, ziehen lassen oder  sogar anders zu begegnen, weil es Teil meines Lebens war - ist schmerzhaft und alles andere als leicht. Dies geschieht in einem Prozess, der unterschiedlich lang und ganz individuell verläuft.

 

 

 

 

Kreativ-Trauer verflechten

Wenn Sie eher ein kreativer, handwerklicher Mensch sind, biete ich Ihnen an, Ihre Trauer kreativ zu "verflechten". Flechten mit dem Naturmaterial Weide kann durch das "Selbst-Hand-anlegen" helfen, Ihrem Inneren einen kreativen Ausdruck zu verleihen. Dabei können Sie gerne eigenes Material mit einflechten. Die Erfahrung hat gezeigt: den Kopf frei zu bekommen und mich ganz einem handwerklichen Schaffen hinzugeben, kann den Heilungsprozess unterstützen. Ich spüre meine Selbstwirksamkeit, komme mit meinen Ressourcen in Kontakt und ganz nebenbei nehme ich etwas Schönes, Selbstgeschaffenes mit nach Hause, das vielleicht auch einen besonderen Platz bekommen kann.

Was ich Ihnen anbiete

Sonnenblumen
Aktuells Angebot

Kreative Trauerarbeit

Alles findet einmal ein Ende - so auch diese Trauergruppe

Nach ungefähr vier Jahren ist auch diese Gruppe zu einem Ende gekommen. Auch wenn die Trauer nicht vergehen wird, hat sie sich doch verändert im laufe der Zeit. Vieles haben wir uns angeschaut und miteinander geteilt. Wir haben anhand einer Trauerlandkarte erfahren wo wir jetzt stehen, haben miteinander gelacht und geweint, in Stille uns dem kreativen Tun hingegeben, miteinander das Leben, das Essen, unsere Hoffnung und Dankbarkeit geteilt.

Ihr seid viele unterschiedliche Schritte gegangen und habt doch erfahren, dass die Vielseitigkeit der Trauerbewältigung eine ganz individuelle Geschichte ist. Jeder und jede in seinem und ihrem Tempo, mal ging es zwei Schritte vorwärts, dann wieder drei zurück.

 

Es war neben allem Schweren auch eine gute und heilsame Zeit. Ihr habt euch der Trauer gestellt, und dem was ich euch angeboten habe - und das war gut so! Ihr durftet die Erfahrung machen, gemeinsam den Schmerz zu teilen ist leichter. Und so war zum Abschluss eine Gedenkfeier miteinander zu feiern richtig und wohltuend!

Ihr habt gelernt eure eigenen Schritte zu gehen und euer Leben mit dem Verlust neu zu gestalten.

Gerne hätten wir alle ein Leben ohne Schmerz und Leid. Aber das gibt es nicht! Das Leben ist zerbrechlich und endlich!

Vielleicht ist es gut das Leben mit einem neuen Blick zu betrachten und mit einem versöhnenden Blick auf die Bruchstellen des Lebens zu blicken.

       "There is a crack in everything - that's how the light gets in"

Mit diesem Lied von Leonhard Cohen in Verbindung der Kintsugikunst möchte ich euren Blick für die Bruchstellen unseres Lebens sensibilisieren. Durch jeden Bruch scheint uns das Licht herein, welches uns zu neuen Möglichkeiten führen kann. Es ist die Idee, Unvollkommenheit und Vergänglichkeit zu akzeptieren und sie in  etwas Wertvolles zu verwandeln.

So ist aus dieser Perspektive betrachtet , das Leben eines Menschen wie ein Gefäß. Wir werden verletzt und zerbrechen manchmal durch verschiedene Erfahrungen. Die Kunst von Kintsugi lehrt uns: Narben  sind ein Beweis dafür, das Schwierigkeiten überwunden werden und Unvollkommenheit eine einzigartige Schönheit hervorrufen kann!

 

In diesem Sinne, wünsche ich euch auf eurem weiteren Weg alles Gute und die Erfahrung, das Hoffnung und Dankbarkeit bleibt. Und das auch durch einen Bruch,  eine neue Schönheit in euer Leben hereinleuchten kann.

Hier ein Link über die Kunst von Kintsugi

https://finde-zukunft.de/blog/narben-aus-gold-nbspkintsugi-als-metapher-fr-unser-leben

 

 

  

 

Einzelgespräche in Präsenz oder auch Online

In regelmäßigen Abständen begleite ich Sie in Gesprächen in Ihrem ganz eigenen Prozess. Hier dürfen Sie alles erzählen, was Ihnen gut tut und was Ihnen möglich ist.

Die Zeit der Pandemie hat uns gezeigt das auch digitale Begegnung eine Form des Austausches sein kann. Das ist sicher nicht so schön wie in Präsenz, aber hilfreich, wenn aus irgendeinem Grund eine Begegnung nicht in Präsenz stattfinden kann.  Deshalb mein Angebot, sollten Sie nicht hier in der Nähe wohnen, begleite ich Sie auch gerne online. Ich schicke Ihnen einen Link und wir schauen, ob dies eine gute Möglichkeit für uns Beide sein kann.

Trauerrede zum Abschied

In meiner Zeit als Seelsorgerin im Hospiz und Seniorenheim durfte ich auch Erfahrungen als Trauerrednerin sammeln.  Hier habe ich erlebt, wie wichtig es ist, die Trauerfeier und alles was mit dem Abschied eines lieben Menschen zu tun hat, so persönlich und individuell wie nur möglich zu gestalten. Das alles kann helfen, mit mir selbst und dem Verstorbenen in Kontakt zu kommen und ist ein guter Wegbereiter für eine heilsame Trauerbewältigung.

 

 

In allen Angeboten gilt von meiner Seite Schweigepflicht! Ebenso für Sie, wenn Sie sich einer Gruppe anschließen. 

 

            

                                                                        Ein Podcast!

Ein Interview von Anne Pumperla mit mir als Gast, über das Bewusst werden unserer Endlichkeit.

In diesem Interview sprechen wir über Versöhnung mit unserer Endlichkeit, wie wir dadurch zu einem dankbareren, versöhnten und heilsameren Leben kommen können und wie die Auseinandersetzung mit dem Tod uns die Angst vor dem Sterben nehmen  kann und  so zu mehr Lebendigkeit im Hier und Jetzt führt.

 

Podcast Ganz da - Folge Verflochten im Leben auf Spotify

Sowie auch über  https://ganzda.de/episodes/ wo noch viele andere interessante Podcasts zu finden sind.

 

 

 

Impressionen die gut tun

Michaela Lang

                                                            Sterbebegleitung

 

Alles was uns fremd ist, macht uns Angst. Es würde uns so sehr helfen, wenn wir das Sterben mehr in unser Leben integrieren und offen über unsere Vergänglichkeit sprechen. Denn wir werden alle einmal sterben und "über das Sterben zu sprechen, hat noch niemanden umgebracht." Im Gegenteil, wenn alles was dazu gehört, offen angesprochen und geklärt werden kann, bringt dies eine große Erleichterung für alle Beteiligten mit sich.

Wenn Sie sich schwer tun mit Ihrem Angehörigen über den bevorstehenden Tod zu sprechenkönnen Sie mich gerne kontaktieren. Ich habe schon oft die Erfahrung machen dürfen, wenn es jemanden gibt der die Dinge sensibel beim Namen nennt, kann auch über den Tod, mit mehr Leichtigkeit gesprochen werden.

SchwarzeStockrose

Endlichkeit und Ewiges Leben gehören in einem tiefen Sinn zusammen, wir müssen sie nicht zerreißen:Genau das teilt uns der alte Lehrer Namens"Tod"mit. Er lehrt beides, das Lieben und das Sterben, er lehrt Gehen-können und die Liebe zu dem, der nicht vergeht.​

Dorothe Sölle (1929-2002)Evangelische Theologin​

"Ich bin aber aus der Kirche ausgetreten"

Dieser Aussage bin ich in meiner Zeit als Seelsorgerin im Hospiz sehr oft begegnet. 

Für mich war und ist das kein Grund jemanden nicht zum Sterben zu begleiten. Der Mensch ist und bringt am Lebensende mehr mit als seine Religion und die Bindung an eine Kirche. In Zeiten wo viele Menschen sich in einer Kirche nicht mehr beheimatet fühlen, war und bin ich als Geistliche Begleiterin da und versuche dem Raum zu geben, was dem sterbenden Menschen, aber auch seinen Angehörigen gerade wichtig ist. Da es für viele vielleicht die erste Erfahrung mit dem Sterben ist, kann es helfen jemanden an der Seite zu haben. Hier kann ich als Frau, Mutter und Großmutter, mit meinen persönlichen Erfahrungen aus meinem eigenen Leben und mit meinen Qualifizierungen als Seelsorgerin zur Seite stehen. Wenn es Ihnen ein Bedürfnis ist zu reden, zu beten, gesegnet zu werden, oder was auch immer ihre eigene Erfahrung ist, dann nehmen Sie gerne Kotakt mit mir auf.

Ich persönlich, habe meine Überzeugung in einem universalen christlichen Glauben gefunden, und hier finde ich Halt für mein Leben. 

In der Begleitung von Menschen ist es mir wichtig dem Geheimnis Mensch zu begegnen und dem was er mir offenbaren möchte, mit allem was war und ist, ohne meinen eigenen Glauben aufzudrängen. Wenn Sie es wünschen teile ich aber gerne meine Hoffnung mit Ihnen.

Gerne unterstütze ich Sie hier einfühlsam beim Abschied nehmen Ihres Angehörigen. Wenn gewünscht begleite ich mit Gebet, Segen oder einer Aussegnung. Vielleicht haben Sie auch ganz andere Bedürfnisse? Dann schauen wir gemeinsam was möglich, und gut für alle Beteiligten ist.

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