VERFLOCHTEN IM LEBEN

Uns verbindet ein Band, ein Band, das schon lange währt und uns das Leben erklärt
MICHAELA LANG
WALTER LANG

Trauerbegleitung
In der Trauer können uns manchmal unsere Gefühle überwältigen und überfordern. Von Wut, Trauer, Angst, bis hin zu gar keine Trauer spüren, oder sogar Groll gegen den Verstorbenen hegen, kann alles dabei sein. Und alles hat seinen Platz und darf sein. Es hilft uns nicht, wenn wir unsere Gefühle nicht wahrhaben wollen - nur weil wir gelernt haben was in der Trauer sein darf oder nicht. Die Gefühle sind trotzdem da und haben ihren Grund. Diesem Grund auf die Spur zu kommen, und in einem Prozess annehmen zu lernen, kann helfen, versöhnter mit mir und dem Verstorbenen umzugehen.
Trauer will gesehen und verarbeitet werden. Erst wenn ich der Trauer in mir Raum gebe, sie zulasse, sie in mein Leben integriere, kann in mir auch wieder neues Leben, und Heilung entstehen. Etwas, was mir sehr lieb und vertraut geworden ist, mit Dankbarkeit zu verabschieden, loszulassen, ziehen lassen oder sogar anders zu begegnen, weil es Teil meines Lebens war - ist schmerzhaft und alles andere als leicht. Dies geschieht in einem Prozess, der unterschiedlich lang und ganz individuell verläuft.
Kreativ-Trauer verflechten
Wenn Sie eher ein kreativer, handwerklicher Mensch sind, biete ich Ihnen an, Ihre Trauer kreativ zu "verflechten". Flechten mit dem Naturmaterial Weide kann durch das "Selbst-Hand-anlegen" helfen, Ihrem Inneren einen kreativen Ausdruck zu verleihen. Dabei können Sie gerne eigenes Material mit einflechten. Die Erfahrung hat gezeigt: den Kopf frei zu bekommen und mich ganz einem handwerklichen Schaffen hinzugeben, kann den Heilungsprozess unterstützen. Ich spüre meine Selbstwirksamkeit, komme mit meinen Ressourcen in Kontakt und ganz nebenbei nehme ich etwas Schönes, Selbstgeschaffenes mit nach Hause, das vielleicht auch einen besonderen Platz bekommen kann.
Was ich Ihnen anbiete

Einblicke in die kreative Trauerarbeit
Was bedeutet für mich Hoffnung haben?
Mit dieser Frage haben wir zum wiederholten mal gemeinsam einen ruhigen und kreativen Tag verbracht.
Ankommen - mit allem was mich beschäftigt, mich schmerzt und traurig sein lässt. Mich wahrnehmen, wie es mir jetzt im Augenblick gerade geht. Das ist gar nicht so leicht...
Atemübung - auf meinen Atem achten
Erzählen wenn ich möchte, anderen Zuhören was ihnen widerfahren ist, Weinen, Lachen und all meine Gedanken und Emotionen verflechten. Und es ist inzwischen schon so viel Vertrauen gewachsen, dass es möglich ist sich einmal ganz fallen zu lassen.
"Da hat sich viel Druck in der letzten Zeit angesammelt. Ich muß funktionieren und alles allein entscheiden und tun." So eine Teilnehmerin.
Aber wer sagt das?
Der Pizzaservice hat uns verwöhnt, sowie ein mitgebrachter Kuchen mit Kaffee und Tee. Wir haben es uns so richtig gut gehen lassen.
Ein gemeinsamer Abschluss mit der Frage "Wie erging es mir heute und was nehme ich mit"hat uns in die Zukunft schauen lassen.
Der nächste Termin wird am 18. April sein. Bis dahin alles Gute und viel Kraft! Es war sehr schön mit euch. Danke für euer Vertrauen!
Rückmeldung einer Teilnehmerin:
"Unser Gruppentag am vergangenen Samstag tat mir sehr gut.
Ich konnte nicht ahnen dass sich so eine Schleuse bei mir öffnet, jedoch war es wohltuend sich mal fallen lassen zu können ohne dass sich jemand darüber mokiert.
Obwohl wir uns ja in langen Abständen treffen ist schon viel Vertrauen untereinander entstanden. Das ist schön."

Einzelgespräche in Präsenz oder auch Online
In regelmäßigen Abständen begleite ich Sie in Gesprächen in Ihrem ganz eigenen Prozess. Hier dürfen Sie alles erzählen, was Ihnen gut tut und was Ihnen möglich ist.
Die Zeit der Pandemie hat uns gezeigt das auch digitale Begegnung eine Form des Austausches sein kann. Das ist sicher nicht so schön wie in Präsenz, aber hilfreich, wenn aus irgendeinem Grund eine Begegnung nicht in Präsenz stattfinden kann. Deshalb mein Angebot, sollten Sie nicht hier in der Nähe wohnen, begleite ich Sie auch gerne online. Ich schicke Ihnen einen Link und wir schauen, ob dies eine gute Möglichkeit für uns Beide sein kann.
Trauerrede zum Abschied
In meiner Zeit als Seelsorgerin im Hospiz und Seniorenheim durfte ich auch Erfahrungen als Trauerrednerin sammeln. Hier habe ich erlebt, wie wichtig es ist, die Trauerfeier und alles was mit dem Abschied eines lieben Menschen zu tun hat, so persönlich und individuell wie nur möglich zu gestalten. Das alles kann helfen, mit mir selbst und dem Verstorbenen in Kontakt zu kommen und ist ein guter Wegbereiter für eine heilsame Trauerbewältigung.
In allen Angeboten gilt von meiner Seite Schweigepflicht! Ebenso für Sie, wenn Sie sich einer Gruppe anschließen.
Ein Podcast!
Ein Interview von Anne Pumperla mit mir als Gast, über das Bewusst werden unserer Endlichkeit.
In diesem Interview sprechen wir über Versöhnung mit unserer Endlichkeit, wie wir dadurch zu einem dankbareren, versöhnten und heilsameren Leben kommen können und wie die Auseinandersetzung mit dem Tod uns die Angst vor dem Sterben nehmen kann und so zu mehr Lebendigkeit im Hier und Jetzt führt.
Podcast Ganz da - Folge Verflochten im Leben auf Spotify
Sowie auch über https://ganzda.de/episodes/ wo noch viele andere interessante Podcasts zu finden sind.
Impressionen die gut tun

Sterbebegleitung
Alles was uns fremd ist, macht uns Angst. Es würde uns so sehr helfen, wenn wir das Sterben mehr in unser Leben integrieren und offen über unsere Vergänglichkeit sprechen. Denn wir werden alle einmal sterben und "über das Sterben zu sprechen, hat noch niemanden umgebracht." Im Gegenteil, wenn alles was dazu gehört, offen angesprochen und geklärt werden kann, bringt dies eine große Erleichterung für alle Beteiligten mit sich.
Wenn Sie sich schwer tun mit Ihrem Angehörigen über den bevorstehenden Tod zu sprechen, können Sie mich gerne kontaktieren. Ich habe schon oft die Erfahrung machen dürfen, wenn es jemanden gibt der die Dinge sensibel beim Namen nennt, kann auch über den Tod, mit mehr Leichtigkeit gesprochen werden.

Endlichkeit und Ewiges Leben gehören in einem tiefen Sinn zusammen, wir müssen sie nicht zerreißen:Genau das teilt uns der alte Lehrer Namens"Tod"mit. Er lehrt beides, das Lieben und das Sterben, er lehrt Gehen-können und die Liebe zu dem, der nicht vergeht.
Dorothe Sölle (1929-2002)Evangelische Theologin
"Ich bin aber aus der Kirche ausgetreten"
Dieser Aussage bin ich in meiner Zeit als Seelsorgerin im Hospiz sehr oft begegnet.
Für mich war und ist das kein Grund jemanden nicht zum Sterben zu begleiten. Der Mensch ist und bringt am Lebensende mehr mit als seine Religion und die Bindung an eine Kirche. In Zeiten wo viele Menschen sich in einer Kirche nicht mehr beheimatet fühlen, war und bin ich als Geistliche Begleiterin da und versuche dem Raum zu geben, was dem sterbenden Menschen, aber auch seinen Angehörigen gerade wichtig ist. Da es für viele vielleicht die erste Erfahrung mit dem Sterben ist, kann es helfen jemanden an der Seite zu haben. Hier kann ich als Frau, Mutter und Großmutter, mit meinen persönlichen Erfahrungen aus meinem eigenen Leben und mit meinen Qualifizierungen als Seelsorgerin zur Seite stehen. Wenn es Ihnen ein Bedürfnis ist zu reden, zu beten, gesegnet zu werden, oder was auch immer ihre eigene Erfahrung ist, dann nehmen Sie gerne Kotakt mit mir auf.
Ich persönlich, habe meine Überzeugung in einem universalen christlichen Glauben gefunden, und hier finde ich Halt für mein Leben.
In der Begleitung von Menschen ist es mir wichtig dem Geheimnis Mensch zu begegnen und dem was er mir offenbaren möchte, mit allem was war und ist, ohne meinen eigenen Glauben aufzudrängen. Wenn Sie es wünschen teile ich aber gerne meine Hoffnung mit Ihnen.
Gerne unterstütze ich Sie hier einfühlsam beim Abschied nehmen Ihres Angehörigen. Wenn gewünscht begleite ich mit Gebet, Segen oder einer Aussegnung. Vielleicht haben Sie auch ganz andere Bedürfnisse? Dann schauen wir gemeinsam was möglich, und gut für alle Beteiligten ist.









